Muster für die Produktgestaltung

„Digitalization, E-Commerce“: Überlegen Sie, welche Produkte Sie digitalisieren können, um den Zugang zu erleichtern, zu beschleunigen und zu vergünstigen, ohne den von Kunden wahrgenommenen Nutzen zu schmälern.

Beispiele hierfür sind der Musikhandel und die Anbieter für Weiterbildung.

„Aikido“: Gemäß der japanischen Kampfkunst „aikido“ können Kräfte von Wettbewerbern und Kunden zur Stärkung der „Add-on“: eigenen Position eingesetzt werden. Bieten Sie etwas ganz anderes als Ihre Kunden und Wettbewerber von Ihnen erwarten.

Beispiele hierfür sind Nintendo und der Cirque du Soleil.

„Integrator, Orchestrator“: Überlegen Sie, ob Sie Ressourcen und Fähigkeiten in einem Wertschöpfungsprozess organisieren und koordinieren und dadurch die Prozesseffizienz und die Prozessstabilität erhöhen möchten.

Beispiele hierfür sind Zara und BYD Auto.

„Layer Player“: Sie könnten sich auf eine konkrete Leistung konzentrieren, die in verschiedenen Branchen benötigt wird. Damit können Ihre Kunden hohe Professionalität beziehen und Sie können von einem breiten Kundenkreis profitieren.

Beispiele hierfür sind PayPal und App-Anbieter.

„Solution Provider“: Prüfen Sie, ob ein Weg zu einem integralen Lösungsanbieter für Ihr Geschäft möglich ist. Sie erhalten dadurch einen Einblick in die wesentlichen Prozesse Ihrer Kunden und können hohe Wechselbarrieren aufbauen.

Beispiele hierfür sind Tetrapak, Elopak und Microsoft.

„Crowd Sourcing“: Lassen Sie kleine Beiträge zu Ihrer Produktentwicklung unentgeltlich von Ihren Kunden leisten. Dadurch werden Ihre Produkte eher die Erwartungen Ihrer Kunden treffen, und Ihre Kunden fühlen sich eingebunden.

Beispiele hierfür sind Software-Anbieter.

„Open Source“: Stellen Sie sich vor, Ihr Produkt würde komplett von Ihren Kunden erstellt. Was im Software-Engineering üblich ist, kann auf andere Produkte übertragen werden. Sie können Ihre Kompetenz dann in Consulting, Implementierung und Service einbringen.

Beispiele hierfür sind Mozilla, Wikipedia und Linux.

„Reverse Engineering, Target the Poor“: Sie müssen Ihre Produkte nicht komplett selbst entwickeln. Zerlegen Sie erfolgreiche Wettbewerbsprodukte und stellen Sie deren Leistung nach (me-too).

Ein Beispiel hierfür ist Brilliance China Auto.

„Trash-to-Cash“: Sie könnten Abfälle sammeln, aufbereiten und verkaufen. Das gilt auch für obsolete Materialien, Industrieverschnitt, gebrauchte Anlagen und Restwarenbestände.

Beispiele hierfür sind das Duale System Deutschland, Gebrauchtmaschinenhändler, Second-hand-Läden und TK-Maxx.

„Reverse Innovation“: Greifen Sie einfache, robuste und kostengünstige Produkte aus Emerging Countries auf und passen Sie sie an die Bedürfnisse in Ihren Märkten an.

Beispiele sind Renault und Logitech.

„Franchising“: Ihr Produkt ist nicht das Produkt, das Kunden erhalten, sondern die Lizenz, Ihre Marke, Ihr Geschäftskonzept und Ihr Know-how zu nutzen. Ihre Erlöse sind Zahlungen der Franchising-Nehmer für diese Leistungen.

Beispiele hierfür sind McDonald?s und McFit.

„Peer-to-Peer“: Sie schaffen einen Marktplatz für den zahlungspflichtigen Leistungsaustausch unter Gleichgestellten.

Beispiele sind Ebay, Napster und Airbnb.

„Licensing“: Wenn Sie besonderes Know-how oder starke Marken haben, lassen Sie sich diese Qualitäten schützen und bieten Sie Lizenzen zur Nutzung dieses Know-hows an. Sie erschließen dadurch Erlöse aus Werten, die andernfalls ungenutzt blieben.

Beispiele hierfür sind die Gebrüder Ostendorf (mit KG 2000) und Erfinder.

„Mass Customization“: Durch modular angelegte Produkte, die Einbindung von Kunden in die Produktspezifikation und flexible Fertigungsabläufe und -verfahren können Sie trotz Massenfertigung auf individuelle Bedürfnisse eingehen.

Beispiele hierfür sind Computerhersteller wie Dell, und die Automobilindustrie.

„No Frills“: Sie können Ihr Angebot auf den Kernnutzen für Ihre Kunden abspecken. Die Ersparnis können Sie sich mit Ihren Kunden teilen.

Beispiele hierfür sind Aldi, Lidl, McFit und Dacia.

„Open Business Model“: Sie könnten Ihr Geschäftsmodell für Leistungspartner öffnen, um gemeinsam eine Marktleistung zu erstellen.

Ein Beispiel hierfür ist Apple mit dem Apple Store.

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