Ideengenerierung für Innovationen

Wie kommen Ideen in Ihr Unternehmen? Nun, relevante Ideen sollten möglichst aus allen Unternehmensbereichen kommen. Hören Sie Ihren Kunden zu. Beobachten Sie, wie die Kunden Ihrer Kunden mit Ihren Produkten umgehen. Binden Sie auch Lieferanten in die Ideenfindung ein.

Geschlossene Netzwerke speisen ihre Entwicklungsprozesse aus einer begrenzten Quelle (Monovation), während offene Netzwerke beliebig viele Quellen in ihre Entwicklungsprozesse einbeziehen (Polyvation). Ein Großteil des Nutzens für das Netzwerk und für die Teilnehmer entsteht gerade durch die Offenheit des Netzwerkes, die erlaubt, externe Impulse zu internalisieren. Offene Systeme, die aktives Wissens-Sharing betreiben, sind deshalb anpassungs- und entwicklungsfähiger als geschlossene und leisten mehr als geschlossene Systeme, die verfügbares Wissen schlicht absorbieren und nutzen.

Relevante Marktinformationen können Sie über einen laufenden Corporate Foresight-Prozess sicherstellen.

Greifen Sie bei den Ideen nicht zu kurz: Es können Ideen sein, wie bestehende Probleme gelöst werden können, es können Ideen sein, wie etwas besser, einfacher oder preisgünstiger umsetzbar ist, es können/ auch Ideen für ganz Neues sein. Nutzen Sie Kreativitätstechniken. Schließen Sie in der Phase der Ideensammlung nichts aus. Tun Sie keine Idee einfach ab.

Allerdings lohnt es sich schon, Ideen in eine Struktur hineinzubringen. Interessant ist zunächst, ob es sich um eine Idee für eine mögliche Produktinnovation handelt oder eine Idee für eine neue Anwendung eines im Wesentlichen existierenden Produktes. Vielleicht handelt es sich auch um eine Idee für eine Verfahrensinnovation oder für eine Service-Innovation oder für ein neues Erlös- und Ertragsmodell. Vielleicht kann in dieser frühen Phase auch schon eingeschätzt werden, wie hoch der Innovationsgrad ist. Handelt es sich um eine wirkliche Neuheit im Markt oder eher um eine Imitation bewährter Merkmale?

Es wäre hilfreich, wenn die Einzelkunden oder die Kundensegmente benannt würden, für die sich diese Innovation anwenden ließe. Daraus lässt sich vielleicht das Potenzial der Umsetzung der Idee abschätzen. Interessant ist auch zu erfahren, ob die Umsetzung einen Einmaleffekt oder einen Wiederholeffekt und vielleicht sogar Skalierungspotenzial hat. Vielleicht kann sogar eine Größenordnung des jährlichen Deckungsbeitrags oder des jährlichen Einsparpotenzials geschätzt werden. Aus den Antworten ergibt sich, wie viel Aufwand in die Realisierung investiert werden sollte.

Sehen Sie sich aber auch Randeffekte möglichst früh an: Wen beträfe die Umsetzung Ihrer Idee? Wie sollten Sie mit diesen Interessengruppen (Stakeholders) umgehen? Können Sie sie eventuell in die Umsetzung einbinden, um „Gegenwind“ zu vermeiden?

(Angebot eines Formblattes zur Aufnahme von Innovationsideen)

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