Das Maximin-Prinzip nach John von Neumann

Mit dem Maximin-Prinzip kann eine Entscheidung unter Worst-Case-Annahme optimiert werden.

Man kann eine Maximin-Entscheidung erreichen, indem man für jede der möglichen eigenen Entscheidungsoptionen die Konstellation überlegt, die zur jeweils schlechtesten Auszahlung führt. Das sind die Worst-Cases. Im Anschluss entscheidet man sich unter diesen schlechtesten möglichen Konstellationen für die Entscheidungsoption, bei der die jeweils schlechteste Auszahlung relativ am höchsten ist. Der Charme des Maximin-Prinzips liegt darin, dass die Auswahl der Maximin-Strategie anhand der Präferenzfolge durchgeführt werden kann; absolute Werte sind nicht erforderlich. Das macht das Maximin-Prinzip für die Unternehmenspraxis relevant und gut handhabbar.

Beispiel: Das Maximin-Prinzip nach John von Neumann bietet sich an, wenn bereits klar ist, dass man nicht gewinnen kann. Durch die Anwendung des Maximin-Prinzips kann zumindest für den Worst-Case, mit dessen Eintritt man rechnet, die besten Optionen ausgewählt werden. Diese Überlegungen werden in der Praxis üblicherweise gar nicht angestellt, können aber helfen, die Folgen abzumildern.

Wenn keinerlei Hinweise auf konkrete Eintrittswahrscheinlichkeiten für alternative Szenarien vorliegen sollten, bietet es sich an, das Laplace-Prinzip anzuwenden.

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