Wertanalyse als Kreativitätstechnik

Haben wir es mit komplexen Problemen zu tun, dann ist auch die Methode der Wertanalyse zu empfehlen. Diese Methode, die sich seit 1947 entwickelt hat und sich in den DIN-Normen 1325 und 12973 sowie in den VDI-Normen 2800-2806 niedergeschlagen hat, fördert das Denken in Wirkungen und Funktionen.

Sie hält dazu an, darüber nachzudenken, welche Wirkungen ein zu entwickelndes Produkt oder ein einzuführender Prozess hat, ob alle Wirkungen erwünscht bzw. notwendig sind, ob sich die gewünschten Wirkungen durch alternative Lösungen einfacher oder besser realisieren lassen oder welchen Preis Kunden für die Wirkung bezahlen würden. Die Wertanalyse beinhaltet vier Systemelemente, nämlich (i) die Methoden und Werkzeuge, (ii) die menschlichen Verhaltensweisen, (iii) den Management-Stil und (iv) die relevanten Umfeldfaktoren, sowie deren Zusammenwirken und Interdependenzen.

Damit ist die Methode der Wertanalyse ganzheitlich angelegt. Durch Anwendung der Methode der Wertanalyse lassen sich nachweislich erhebliche Kosteneinsparungen und Leistungsverbesserungen erreichen, indem Funktionen eliminiert werden, für die Kunden keine hinreichende Zahlungsbereitschaft zeigen, und die wesentlichen Funktionen durch kreative Lösungen effektiver und effizienter umgesetzt werden.

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