Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor von Unternehmen

„Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile zu einem Buzzword geworden. Aber klargeworden ist inzwischen auch, dass wir Raubbau an unserer Natur, an der Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie an den natürlichen Ressourcen unserer Erde betreiben und unser Klima schädigen, wenn wir nicht nachhaltig wirtschaften.

Natürlich denkt jeder zuerst an sich selbst, an seinen Profit, also egoistisch und nicht altruistisch. Aber die Spieltheorie zeigt uns, dass wir es mit einem Allmendeproblem zu tun haben. Alles wirkt in Kreisläufen. So wirkt unser Handeln auf uns zurück. Wenn wir nicht nachhaltig wirtschaften, entziehen wir uns unsere Lebensgrundlage.

Deshalb ist nachhaltiges Wirtschaften wichtig. Die Aufgeschlossenheit der Öffentlichkeit gegenüber nachhaltigem Handeln prägt sich immer weiter aus. Deshalb wird nachhaltiges Wirtschaften von Kunden, Lieferanten, Leistungspartnern, den eigenen Mitarbeitern und Finanzinvestoren zunehmend honoriert. Die Produkte nachhaltig arbeitender Unternehmen können zunehmend besser verkauft werden als die Produkte nicht nachhaltig arbeitender Unternehmen. Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften, sind wertvoller als Unternehmen, die das nicht tun, weil die Unternehmensbewertung zunehmend von immateriellen Faktoren wie Know-how, Markenstärke und Reputation beeinflusst wird.

Es lohnt sich also, nachhaltig zu wirtschaften, nicht der Etikette wegen, sondern, um dazu beizutragen, unsere Lebensgrundlage zu erhalten und Unternehmen wertvoll zu machen.

Wenn institutionelle Finanzinvestoren und Kunden nachhaltiges Wirtschaften anerkennen, mag das auch teilweise dem Zeitgeist geschuldet sein, aber solange es das Engagement für Nachhaltigkeit fördert, ist es doch gut. Finanzinvestoren beurteilen Investments anhand der künftigen Wertentwicklung. Nachhaltig arbeitenden Unternehmen trauen sie eine höhere künftige Ertragslage zu als nicht nachhaltig wirtschaftenden; und das macht nachhaltig arbeitende Unternehmen wertvoll. Eine Selbstverpflichtung zu nachhaltigem Handeln durch PR-Botschaften macht es für Unternehmen schwieriger, sich anders zu verhalten und kann die Umsetzung tatsächlich nachhaltigen Verhaltens unterstützen.

Ein erster Schritt zu nachhaltigem Handeln besteht darin, den Status quo zu erfassen. Dazu bietet sich eine Ermittlung des ökologischen Fußabdrucks an; ein weiterer Schritt besteht dann darin, wirklich nachhaltig zu wirtschaften.

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