Freies Denken – der St. Galler Business Model Navigator

Der „St. Galler Business Model Navigator“ ist ein Tool-Set, mit dem Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Wesentliche Prinzipien dieses Tool-Sets sind das freie Denken („Es gibt keine heiligen Kühe.“), die extensive Nutzung von Kreativitätstechniken, einschließlich der Rekombination von Möglichkeiten, ein iterativer Lösungsansatz und Konsistenz. Konsistenz zwischen tatsächlichen internen Fähigkeiten und realistischen Annahmen über die Möglichkeiten des Wettbewerbs sowie über die Wahrnehmung von Wert durch Kunden ist besonders wichtig.

Im Fokus dieses Navigators stehen vier Dimensionen: Wer, Was, Wie, und Wert. Das „Wer“ steht für die Definition und Abgrenzung der Kundensegmente. Das „Was“ steht für die Definition des Angebots und des Kundennutzens. Das „Wie“ steht für die Wertschöpfungsprozesse, um die Leistung zu erstellen und zu vermarkten. „Wert“ steht für den Nachweis der profitablen Umsetzbarkeit der Geschäftsidee. Diese vier Dimensionen sollen gemäß des St. Galler Business Model Navigators immer zusammen gedacht und entwickelt werden.

In St. Gallen wurden 55 Muster für Geschäftsmodelle entwickelt, die Bestandteile des St. Galler Business Model Navigators sind. Diese Muster können in geeigneter Weise zu einem schlüssigen Geschäftsmodell kombiniert werden. Diese Muster werden hier nach vorrangigem Ziel klassifiziert. Aber es ist wichtig zu wissen, dass die Entscheidung für ein Muster aus dem Bereich „Preisgestaltung“ Auswirkungen auf alle anderen Bereiche hat, wenn es erfolgreich umgesetzt werden soll. Deshalb sind ein iteratives Vorgehen und ein immer weiteres Schleifen der gewählten Ansätze für ein Geschäftsmodell unerlässlich.

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