Die verschiedenen Gesellschaftsformen von Unternehmen
Wenn Sie ein Unternehmen gründen möchten, stellen Sie sich die Frage nach der geeigneten Gesellschaftsform. Diese Frage stellt sich auch, wenn Sie einen Geschäftsbetrieb aus Ihrem bestehenden Unternehmen auslagern möchten. Die wesentlichen Gesellschaftsformen in der Übersicht Grundsätzlich können Sie zwischen diesen Gesellschaftsformen wählen: Alle vier Formen haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Kriterien für die …
Einzelunternehmen als Gesellschaftsform
Definition „Einzelunternehmen“ Ein Einzelunternehmen ist eine Art mit einem Gesellschafter, der seine geschäftliche Aktivität als „eingetragener Kaufmann“ (e. K.) im Sinne des Handelsgesetzbuchs (HGB) führen kann. Einzelunternehmen können von Freiberuflern, Landwirten und Gewerbetreibenden geführt werden und können auch Mitarbeiter beschäftigen. Unterschieden werden folgende Formen von Einzelunternehmen: Vor- und Nachteile eines Einzelunternehmens Einzelunternehmen können formlos und …
Kostenführerschaft als Wettbewerbsvorteil
Wenn Sie bereits über relative Kostenvorteile gegenüber Ihren Wettbewerbern verfügen, können Sie diesen Vorteil konsequent ausbauen. Sehen Sie sich die Treiber Ihrer Kostenvorteile an und versuchen Sie, diese erprobte Hebelwirkung systematisch zu verstärken und zu nutzen. Eventuell bietet sich dazu eine weitere Systematisierung Ihrer bewährten an, vielleicht ein Fokus auf Ihre , eine weitere , …
Hilfe durch generische Strategiemodelle
Zur systematischen Erfassung der für Ihre Organisation geeigneten Strategievarianten stehen generische Strategiemodelle zur Verfügung. Je nachdem, ob Sie Ihre strategischen Zielsetzungen eher im Ressourcenbereich, in der Struktur, in den personellen Fähigkeiten oder in der Marktmacht sehen, kommen , , , , oder als Hilfsmittel infrage.
Ressourcenbasierte Strategiemodelle
Ressourcenbasierte Strategiemodelle („resource-based view“ nach Penrose) kristallisieren aus den besonderen spezifischen Produktionsmöglichkeiten von Unternehmen ihre Einzigartigkeit heraus. Es geht um Stärken und Schwächen, losgelöst von Erwartungen des Marktes und losgelöst von einem Wettbewerbsvergleich (Benchmarking). Solche aus den 1950er Jahren stammende Modelle, bei denen es um die reine Entwicklung der Ressourcen als strategischer Hebel geht, sind …
Umfeldorientierte Strategiemodelle
Umfeldorientierte Strategiemodelle (Porter’s „five forces framework“) gehen vom Unternehmen in seinem Markt- und Wettbewerbsumfeld aus. Diese industrieökonomischen Ansätze aus den 1980er Jahren, die neben Kunden und Lieferanten auch den Wettbewerb einbezieht, betrachten das Unternehmen in seinen Beziehungen zu seinem Umfeld, ohne aber eine strategisch vorteilhafte Positionierung anzustreben. Umfeldorientierte Strategiemodelle sind deshalb eine Orientierung, sollten aber …
Erfolgsfaktorenbasierte Strategiemodelle
Erfolgsfaktorenorientierte Strategiemodelle kombinieren die Wettbewerbsfähigkeit mit der Marktattraktivität. Prominente Beispiele hierfür sind das PIMS-Konzept (Profit Impact of Market Strategy) von Fred Borch und das Portfoliokonzept nach B. Hedley. Das Portfoliokonzept nach der Boston Consulting Group stellt das Marktwachstum eines Geschäftsfeldes oder Produktes dem relativen Marktanteil gegenüber- (sogenannte „Boston-Matrix“). Geschäftsfelder und Produkte, die sich in einem …
Dynamikorientierte Strategiemodelle
In dynamikorientierte Strategiemodelle fließen die zeitliche Komponente und Effekte ein, die sich aus Interaktionen mit Kunden, Lieferanten und Stakeholders ergeben. Die Anwendung kann zu geeigneten dynamikorientierten Strategiemodellen führen.
Prozessorientierte Strategiemodelle
Prozessorientierte Strategiemodelle haben die Effizienz als oberstes Ziel. Sie verfolgen operativ schlanke Auftragsdurchläufe durch die betrieblichen Abläufe. Sie konzentrieren sich auf die Informationsvermittlung an den Schnittstellen in Prozessen und auf die Abstimmung der Kapazitäten entlang von , um Durchlaufzeiten zu optimieren und Blind- und Doppelarbeit zu vermeiden.
Wissensbasierte Strategiemodelle
Mit zunehmender Verfügbarkeit von Information wird die Filterung und die sinnvolle Kanalisierung relevanter Information zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. Wissensbasierte Strategiemodelle legen nahe, sich auf Möglichkeiten zu konzentrieren, die aus relevanten Informationen relevantes Wissen gewinnen und dieses Wissen in relevantes Können überführen. Wissensbasierte Strategiemodelle sind dynamische Modelle, mit denen ein geeigneter Prozess zur laufenden Transformation von …