Brainwriting als Kreativitätstechnik
Die vom abgewandelte Form des Brainwriting stellt sicher, dass während der Ideensammlung (i) keine Ideen verloren gehen und (ii) die Gedanken der Teilnehmer nicht sofort durch das Gesagte beeinflusst werden. Allerdings geht gerade diese Komponente der spontanen Weiterentwicklung von Ideen verloren.
Methode 635 als Kreativitätstechnik
Die Nachteile des werden mit der Methode 635, die von Bernd Rohrbach entwickelt wurde, ausgeglichen. Nach der Methode 635 entwickeln sechs Teilnehmer drei Ideen der jeweils anderen Teilnehmer in etwa fünf Minuten weiter, um so zu achtzehn kreativen Ideen zu gelangen.
KJ-Methode als Kreativitätstechnik
Eine Abwandlung der Methode 635 ist die 1967 entwickelte KJ-Methode, die nach ihrem japanischen Schöpfer, Jiro Kawakita, benannt wurde, die ganz ähnlich funktioniert wie die , sich aber in der Unternehmenspraxis, besonders in der Automobilindustrie, besser durchsetzen konnte als die Methode 635.
Mindmapping als Kreativitätstechnik
Eine weitere verbreitete Kreativitätstechnik ist das Mind-Mapping, das 1971 von Tony Buzan entwickelt und dokumentiert wurde. Anders als bei dem freien Ansatz des werden die Ideen während des Mind-Mapping-Prozesses als Assoziationsketten in einer mitwachsenden, vernetzten Struktur angelegt. Mind-Mapping führt Gedanken anhand eines Strukturbaumes weiter, ermöglicht aber auch die Aufnahme ganz neuer Ideen durch das Anlegen …
Cluster-Verfahren als Kreativitätstechnik
Für die Erfassung und Darstellung vernetzter Effekte empfehlen sich Cluster-Verfahren (Assoziogramme) oder das Anlegen kognitiver Maps, die sich als Basis zur Ableitung von Simulationen eignen. Die Darstellung solcher Wirkungsbeziehungen wird von Krefeld beschrieben.
Provokationstechnik als Kreativitätstechnik
Weiter von angelegten Denkmustern weg führt die Provokationstechnik nach Edward de Bono. Gezielt in den Raum gestellte Übertreibungen oder Verfälschungen der Annahmen über die aktuelle Situation helfen den Beteiligten, gewohnte Denkschemata zu verlassen. Durch Übertreibungen spüren die Beteiligten nämlich, dass sie jetzt mit ihren Denkmustern nicht weiterkommen. Im Idealfall öffnen sie sich für neue Denkweisen …
Umkehrtechnik als Kreativitätstechnik
Eine Abwandlung der ist die Umkehrtechnik. Wenn sich kein Lösungsweg erkennen lässt, kann es helfen, sich vorzustellen, dass sich die Rahmenbedingungen völlig entgegengesetzt entwickeln. Lässt sich ein Lösungsweg für diese Aufgabenstellung finden, können manchmal aus der Umkehrung dieses Lösungsweges Lösungsideen für die tatsächliche Aufgabenstellung gewonnen werden.
Synektik als Kreativitätstechnik
Eine Kreativitätstechnik, die hilft, unbewusste Denkvorgänge für den Problemlösungsprozess nutzbar zu machen, ist die Synektik. Das von William Gordon 1944 entwickelte Verfahren der Synektik basiert darauf, Analogien aus der Natur oder aus persönlichen Erfahrungsbereichen der Teilnehmer zu suchen, deren Lösung auf das vorhandene Problem zu beziehen und daraus konkrete Lösungsansätze abzuleiten. Erfahrungsgemäß ist allerdings gerade …
Bisoziation als Kreativitätstechnik
Während durch Assoziations- oder Analogietechniken Erkenntnisse aus einer anderen Sphäre auf ein bestehendes Problem übertragen und dadurch Lösungswege und konkrete Lösungsansätze gewonnen werden, können durch Bisoziation erst durch das Zusammenführen bislang und in üblichen Denkroutinen nicht zusammen gedachter Bereiche entscheidende Hinweise oder Lösungsansätze entstehen. Oft werden erst durch die Bisoziation bislang verborgene Zusammenhänge sichtbar.
Diskursive Methoden für mehr Kreativität
Wenn durch intuitive Methoden grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten gefunden worden sind, kann der Präzisierungsprozess durch diskursive Methoden unterstützt werden. Zu den bewährten diskursiven Methoden zählen die morphologische Analyse, die Anwendung der Osborn-Checkliste, Ursache-Wirkungsdiagramme, die Relevanzbaumanalyse und die progressive Abstraktion.