Motive: Das treibt Menschen an

Menschen werden von verschiedenen Motiven zu Aktivitäten angetrieben. Manche Menschen motiviert es besonders, wenn sie soziale Beziehungen und Bindungen eingehen und pflegen können. Sie werden von sogenannten „Anschlussmotiven“ motiviert. Andere Menschen treibt es an, wenn sie hervorragende Arbeit leisten können und sie Anerkennung dafür erhalten. Sie werden von sogenannten „Leistungsmotiven“ motiviert. Wieder andere Menschen treibt

Intrinsische und extrinsische Motivationsfaktoren

Anschlussmotive, Leistungsmotive und Machtmotive werden von intrinsischen und extrinsischen Motivationsfaktoren ausgelöst. Intrinsisch motivierte Handlungsweisen decken sich mit der Auffassung und Einstellung der Menschen. Sie sind synonym mit selbstbestimmtem Handeln. Die Menschen würden aufgrund ihrer Wertvorstellungen und ihrer Interessen sowieso so handeln. Sie brauchen dazu keine Aufforderung und keinen in Aussicht gestellten Bonus. Intrinsische Motivationsfaktoren sind

Nützliche Motivationstheorien im Überblick

Es stehen einige Theorien über die Motivation zur Verfügung. Die ist für die Praxis relevant, aber auch die , das und die .

Die Anreiz-Beitragstheorie

Organisationen können als kooperative Systeme aufgefasst werden, in denen ein gewisser Handel stattfindet. Mitarbeiter vergleichen den von ihnen erwarteten Beitrag mit dem in Aussicht gestellten Lohn. Wenn der Lohn mindestens dem Beitrag entspricht, können Sie als Führungskraft mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass der Mitarbeiter diesen Beitrag leisten wird. Lohn ist nicht nur monetär zu

Die Theorie verglichener Anreize

Mitarbeiter vergleichen auch laufend das Verhältnis aus ihrem eigenen Lohn und ihrem eigenen Beitrag mit dem Verhältnis aus dem Lohn und dem Beitrag ihrer Kollegen. Wenn sie das Gefühl haben, dass das relative Verhältnis ungünstig ist und sie keinen besseren Lohn erhalten, werden sie ihren Beitrag reduzieren, damit das Verhältnis in ihren Augen wieder stimmt.

Das Rubikon-Modell

Eine ganz interessante Erkenntnis ist die Wirkung einer Intentionsschwelle, die zunächst durch wirkt. Menschen müssen zunächst an Interessen herangeführt werden, damit sie entdecken können, ob es sie wirklich interessiert. Das kennen wir von Kindern, die an möglichst viele Aktivitäten herangeführt werden müssen, damit sie erkennen können, was sie weitermachen möchten, sei es Musik, Lesen oder

Die Maslow’sche Bedürfnispyramide

Der US-amerikanische Psychologe Abraham Maslow fand heraus, dass sich die Möglichkeiten für die Motivation von Menschen an deren aktueller Situation orientieren. Menschen, die sich Gedanken um ihr wirtschaftliches Überleben machen müssen, arbeiten vor allem, weil sie Geld brauchen. Für Geld machen sie fast alles. Ob die Arbeit mit ihren Interessen übereinstimmt, ist ihnen nicht wichtig.

Mitarbeitergespräche richtig führen

Mitarbeitergespräche eignen sich hervorragend, zur Motivation, zur Mitarbeiterentwicklung und zur Problemlösung. Je nach Art der Mitarbeitergespräche sind Besonderheiten zu beachten, damit die Gespräche tatsächlich ihre Wirkung entfalten können. In Kommunikationsprozessen kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Ihre Botschaft bei Ihrem Mitarbeiter ankommt und seine Reaktion darauf auch so,

Gesprächsvorbereitung: Darauf kommt es an

Bereiten Sie sich gut auf Ihr Mitarbeitergespräch vor. Laden Sie Ihren Mitarbeiter formal zum Gespräch ein. Halten Sie den vereinbarten Termin unbedingt ein und reservieren Sie hinreichend Zeit (Wertschätzung). Gehen Sie ausgeglichen in das Gespräch. Setzen Sie in der Gesprächsvorbereitung ein, um alternative Szenarien zu erfassen und Ihre Rolle und Handlungsmöglichkeiten in diesen Szenarien zu

Gesprächsstrukturierung für einen reibungslosen Ablauf

Stellen Sie zu Beginn des Gespräches den Gesprächszweck dar. Vermitteln Sie Ihre Botschaft klar und verständlich. Holen Sie die Sichtweise Ihres Mitarbeiters dazu ein. Falls Sie eine Abweichung von Vereinbartem zum Thema angesetzt haben, sprechen Sie Konsequenzen aus. Ergründen Sie gemeinsam mit Ihrem Mitarbeiter die Ursachen für die Abweichung. Erarbeiten Sie gemeinsam Lösungsansätze und vereinbaren

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