Kaufmotive – was suchen Unternehmen?
Unternehmen können finanziell, strategisch und/oder operativ an einem Unternehmenskauf interessiert sein. Finanziell motivierte Unternehmenskäufer sind an einem Finanzinvestment interessiert. Ihre Suche wird sich danach ausrichten, welche Unternehmen aktuell gut in ihr Portfolio passen. Kriterien sind die Unternehmensgröße, die Größenordnung des erforderlichen Finanzengagements, um Anteile zu erwerben, die Branche, die Lebenszyklusphase und die Rentabilität vor Abschreibungen, …
Wenn der Manager sucht: Kaufmotive
Manager, die in ihrer Karriere als angestellte Führungskräfte Erfahrungen sammeln konnten, mögen sich für eine Selbstständigkeit interessieren. Manche Manager suchen aus einer sicheren Anstellung heraus Möglichkeiten, sich an einem Unternehmen zu beteiligen, in das sie ihre Fähigkeiten und ihre Kapazität einbringen und das sie in eigener Regie weiterführen können. Die Größenordnung hängt von den Managementerfahrungen, …
So funktioniert der Interessenausgleich
Im Interessenausgleich vereinbart die Unternehmensführung mit dem Betriebsrat, welche Maßnahmen zum Personalabbau in welchem Ausmaß, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form durchgeführt werden sollen. Wichtig ist vor allem die Vereinbarung der Kriterien, die bei der Auswahl der betroffenen Mitarbeiter angelegt werden sollen. Bei einem Interessenausgleich werden in der Regel junge Mitarbeiter mit wenig Berufserfahrung …
Sozialplan: Schutz für Mitarbeiter
Ein Sozialplan soll Mitarbeiter schützen, deren Arbeitsplatz im Zusammenhang mit einer Betriebsänderung entfallen soll. Im Sozialplan, der rechtlich wie eine Betriebsvereinbarung anzusehen ist, werden Ausgleichsansprüche für diese Mitarbeiter zwischen der Unternehmensführung und dem Betriebsrat vereinbart. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, diesen Ausgleich umzusetzen, beispielsweise durch eine Aufstockung des Arbeitslosengeldes, durch Abfindungen, durch Freistellungen während der Kündigungsfrist …
Akute Krise: Was muss getan werden?
In einer akuten Krise muss viel entschiedener und unmittelbarer gehandelt werden als in einem Ertragssteigerungsprogramm, bei dem keine Existenznot besteht. Sofortmaßnahmen zur kurzfristigen Liquiditätssicherung Solange Ihr Unternehmen (noch) nicht zahlungsunfähig ist, können Sie über Ihren Steuerberater mit dem Finanzamt Steuerstundungen vereinbaren, die Ihre Liquidität schonen. Beispielsweise können Sie eine Stundung der Umsatzsteuer beantragen, sofern sie …
Insolvenzgefahr fordert schnelles Handeln
Sobald eine wirtschaftliche Krise existenzbedrohlich wird, sind Sofortmaßnahmen erforderlich. In der Regel bestehen zu diesem Zeitpunkt schon fortgeschrittene Zahlungsschwierigkeiten, die von Lieferanten bereits wahrgenommen werden. In einer solchen Situation haben Sie kurzfristig Möglichkeiten durch ein schärferes , durch die , durch pragmatisches , durch oder durch eine seitens Ihrer Geschäftsbank bis zu einem Restrukturierungsdarlehen. Wenn …
Insolvenz: bewahren Sie einen kühlen Kopf!
Eine Insolvenz wird von allen Geschäftsführern und Vorständen gefürchtet. Der ist oft schleichend. Entsprechend spät realisieren Geschäftsführer und Vorstände manchmal die Entwicklung. In einigen Fällen verdrängen sie sogar den Schritt, . Dabei brauchen Sie gerade in dieser Situation einen klaren Kopf, um Alternativen zu prüfen, die es tatsächlich auch jetzt noch gibt. Neben der gibt …
Wann ein Insolvenztatbestand vorliegt
Als gängige Faustformel gilt, dass Ihr Unternehmen als zahlungsunfähig gilt, wenn es nicht mehr mindestens 90% seiner Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen begleichen kann bzw. diese Bedingung nicht innerhalb von 3 Wochen wieder erfüllen kann. Beachten Sie aber, dass die inzwischen neu fällig werdenden Beträge in die Betrachtung einbezogen werden müssen. Insolvent ist ein Unternehmen …
Insolvenzantragspflicht und Geschäftsführerhaftung
In Deutschland sieht die Insolvenzordnung (InsO) in § 15 Abs. 1 vor, dass ein Unternehmen, das insolvent ist, umgehend beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Gläubigerschutz stellen muss (Insolvenzanmeldepflicht). Sinn und Zweck der Insolvenzanmeldung ist, dass alle Gläubigerforderungen gleichmäßig aus dem noch vorhandenen Vermögen und aus den noch eingehenden Zahlungen bedient werden. Persönlich verantwortlich für …
Regelinsolvenz: der genaue Ablauf
Im Normalfall wird mit dem Antrag auf Gläubigerschutz eine dreimonatige Vorinsolvenzphase eingeleitet, die nach Ablauf in ein Regelinsolvenzverfahren mündet. Womit müssen Sie nun rechnen? Der gerichtlich bestellte Insolvenzverwalter wird je nach Unternehmensgröße mit einem Team an Insolvenzfachanwälten und Gehilfen in Ihr Unternehmen kommen. Er wird zunächst die Konten und das Cash-Management übernehmen. Ihre Buchhaltung wird …